Kurzsichtigkeit

Auf die Bildung kommt es an!

Umweltfaktoren wie Bildung und Verhalten haben einen größeren Einfluss auf die Entstehung von Kurzsichtigkeit als genetische Faktoren wie Intelligenz. Zu diesem Ergebnis gelangten Forscher der Augenklinik der Universitätsmedizin Mainz im Rahmen einer Studie (Myopia and Cognitive Performance: Results From the Gutenberg Health Study). Ausgewertet wurden die Daten von rund 4.000 Personen im Alter zwischen 40 und 79 Jahren. Mit jedem Schul- und Studienjahr steigt den Ergebnissen zufolge die Wahrscheinlichkeit, kurzsichtig zu werden. Künftig haben sich die Wissenschaftler zum Ziel gesetzt, den Einfluss von Bildschirmarbeit und Smartphonenutzung auf die Augengesundheit zu untersuchen.

Myopie ist der Fachausdruck für Kurzsichtigkeit. Etwa 25 von 100 Bundesbürgern sind davon betroffen. Sie sehen nahe Gegenstände scharf, weiter entfernte dagegen undeutlich und verschwommen. Um in der Ferne scharf sehen zu können, brauchen sie eine Brille oder Kontaktlinsen. Bei Kurzsichtigen ist der Augapfel zu lang. Die Entfernung von Hornhaut und Linse von der Netzhaut ist größer als bei einem normalsichtigen Auge. Entfernte Gegenstände ergeben daher kein scharfes Bild auf der Netzhaut.

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