Ab 2017: Ärzte können Patienten verhaltensbezogene Präventionsleistungen empfehlen

Ärzte können ab 2017 ihren Patienten Leistungen zur verhaltensbezogenen Prävention empfehlen, sofern diese medizinisch notwendig sind. Der Gemeinsame Bundesausschuss hat diese Neuerung im Rahmen des Präventionsgesetzes vor Kurzem beschlossen. Ärzte haben dann die Möglichkeit, Präventionsempfehlungen auszustellen, die einem  Rezept ähneln. Das Angebot soll Patienten mit gesundheitsbezogenen Risiken dazu motivieren, vorbeugende Angebote in Anspruch zu nehmen. Ziel: Individuelle, verhaltensbezogene Risiken und Belastungen der Patienten (zum Beispiel falsche Ernährung, Bewegungsmangel) zu vermeiden, zu beseitigen und  zu vermindern, die für das Entstehen von Erkrankungen verantwortlich sein können.

Umfassendes Angebot: Krankenkassen sollen Kosten übernehmen
Das Angebot umfasst Kurse zu Sport- und Bewegungsgewohnheiten, zur Ernährung, zum Stressmanagement sowie zur Reduzierung des Konsums von Suchtmitteln. Krankenkassen sollen dabei die Kosten für zertifizierte Maßnahmen übernehmen oder selbst Kurse anbieten.

Gut zu wissen: Auch ohne Empfehlungsschreiben sollen Versicherte die Möglichkeit haben, Präventionsmaßnahmen zu beantragen.

 

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