Rettungsdienst, Notaufnahme, ärztlicher Bereitschaftsdienst 

Anlaufstellen für die Notfallversorgung

Die Notfallversorgung in Deutschland ist in drei Bereiche gegliedert: der Rettungsdienst, die Notaufnahmen und der ärztliche Bereitschaftsdienst beziehungsweise die Bereitschaftsdienstpraxis der Kassenärztlichen Vereinigung (KV). Diese drei Bereiche sind jeweils eigenständig organisiert.

Erste Hilfe, Rettungsdienst, Notaufnahme 

Lebensbedrohlicher Notfall: Jede Minute zählt?

Bei Lebensgefahr!
In lebensbedrohlichen Notfällen, also zum Beispiel bei lebensbedrohlichen Verletzungen, Herzstillstand, Symptome eines Herzinfarkts oder Schlaganfalls, gilt: keine Zeit verlieren.

Wählen Sie den Notruf: 112

Was sind lebensbedrohliche Notfälle?

Beispielhafte Symptome und bedrohliche Zustände:

  • Bewusstlosigkeit oder erhebliche Bewusstseinstrübung
  • schwere Atemnot
  • starke Brustschmerzen oder Herzbeschwerden
  • starke, nicht stillbare Blutungen
  • Unfälle mit Verdacht auf starke Verletzungen
  • Vergiftungen
  • starke Verbrennungen
  • Ertrinkungsunfälle
  • Stromunfälle
  • Suizidversuche aller Art
  • akute und anhaltende Krampfanfälle
  • plötzliche Geburt oder Komplikationen in der Schwangerschaft
  • akute und anhaltende stärkste Schmerzzustände
     

Erste Hilfe: Richtiges Verhalten in Notsituationen

Erkennen: Was ist passiert?

  1. Verschaffen Sie sich einen Überblick.
  2. Retten Sie die Person aus der akuten Gefahrensituation, ohne sich selbst zu gefährden (Eigenschutz geht vor!).
  3. Verhindern Sie, dass weitere Unfälle geschehen könnten (zum Beispiel Sicherungen aufstellen).

Beurteilen: Welche Gefahr droht? Wie geht es dem Verletzten/Erkrankten?

  1. Prüfen Sie die Atmung und das Reaktionsvermögen.
  2. Untersuchen Sie den Betroffenen auf weitere Verletzungen.

Handeln: Was erfordert die Situation?

  1. Ist der Betroffene bewusstlos oder hat einen Herz- oder Atemstillstand? Verständigen Sie sofort den Notruf/Rettungsdienst mit der 112.
  2. Beginnen Sie bei Herz- und Atemstillstand direkt mit Sofortmaßnahmen (Herzdruckmassage, siehe Kasten mit hilfreichen Links).

Erste Hilfe, Herzdruckmassage 

Verhalten in Notfallsituationen

Prüfen, rufen, drücken: Auf der Internetseite von „ein Leben retten“, eine Initiative der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. und des Berufsverbandes Deutscher Anästhesisten e.V. (in Kooperation mit German Resuscitation Council e.V. und der Stiftung Deutsche Anästhesiologie), finden Sie eine anschauliche Anleitung zu den wichtigsten Schritten der Ersten Hilfe und Reanimation: https://www.einlebenretten.de

Auch auf der Seite des Deutschen Roten Kreuzes finden Sie eine ausführliche  Anleitung zu den einzelnen Schritten der Herz-Lungen-Wiederbelebung: www.drk.de/hilfe-in-deutschland/erste-hilfe/erste-hilfe-online/herz-lungen-wiederbelebung/

Kinder-Notfälle: Tipps zum sicheren Verhalten in Notfallsituationen und bei Kinder-Notfällen finden Sie auf der Seite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: www.kindergesundheit-info.de/themen/sicher-aufwachsen/notfall-infos/notfallsituationen/

Der Rettungsdienst

Wann übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten eines Rettungsdienstes?

Nach offiziellen Angaben des GKV-Spitzenverbandes (Mitglieder des GKV-Spitzenverbandes sind alle gesetzlichen Krankenkassen) haben Versicherte der gesetzlichen Krankenversicherung dann einen Anspruch auf Übernahme der Fahrkosten (nach Paragraph 60, Sozialgesetzbuch V), wenn

  • sie im Zusammenhang mit einer Leistung der Krankenkasse aus zwingenden medizinischen Gründen notwendig sind (siehe auch: Was sind lebensbedrohliche Notfälle?)
  • und diese vom Arzt verordnet wurden.

Welches Fahrzeug dabei benutzt werden kann, richtet sich nach der medizinischen Notwendigkeit im Einzelfall und wird vom Arzt entschieden

Die Notaufnahmen der Krankenhäuser:
Die Notaufnahme im jeweiligen Krankenhaus ist die entscheidende Schnittstelle zwischen Rettungsdienst und Klinik/Krankenhaus. Hier muss schnell und strukturiert gehandelt werden. Viele Patienten fragen sich, nach welchen Kriterien und auf welcher Grundlage das Personal in der Notaufnahme eines Krankenhauses entscheidet, welcher Patient zuerst behandelt wird.

Wie wird die Behandlungsdringlichkeit eingeschätzt?
Weltweit, auch in Deutschland, werden standardisierte und zertifizierte Systeme in Notaufnahmen eingesetzt, um die Schwere der Krankheit/Verletzung beim jeweiligen Patienten innerhalb einer kurzen Zeit abschätzen zu können, um somit eine Behandlungsdringlichkeit vorzunehmen (Einschätzung folgt nach sogenannten Triage-Systemen).  

Triage Systeme: Wie funktioniert diese Ersteinschätzung?
Geschultes und erfahrenes Personal ermittelt standardisiert und systematisch anhand der geschilderten Symptome des Patienten dessen Erkrankungs- beziehungsweise Verletzungsschwere. Anhand dieser ermittelten Schwere erfolgt die Zuordnung in eine farbkodierte Kategorie. Dabei entsprechen verschiedene Kategorien den unterschiedlichen Behandlungsprioritäten.

Im sogenannten Manchester Triage-System  gibt es eine fünfstufige Zuordnung: Kategorie Rot bedeutet „sofortige Behandlung“, Orange „sehr dringende Behandlung“, Gelb „dringende Behandlung“, Grün „normale Behandlung“ und Kategorie Blau „nicht dringend“.  

Manchester Triage-System erklärt!
Auf der Internetseite der Charité, Universitätsmedizin Berlin, ist das sogenannte Manchester Triage-System erklärt, welches hierzulande in Notaufnahmen verwendet wird: https://notfallmedizin.charite.de/standorte/campus_benjamin_franklin_cbf/notfallversorgung/manchester_triage_system/

Sie vermuten eine Vergiftung?

Hier helfen die Giftnotrufzentralen weiter

Die Giftnotruf- oder Giftinformationszentralen sind für akute Vergiftungsfälle 24 Stunden erreichbar. Eine vollständige Übersicht für den deutschsprachigen Raum sowie weitere hilfreiche Angaben und Tipps finden Sie auf folgenden Internetseiten:

Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit
Giftnotrufzentralen: www.bvl.bund.de/DE/01_Lebensmittel/03_Verbraucher/09_InfektionenIntoxikationen/02_Giftnotrufzentralen/lm_LMVergiftung_giftnotrufzentralen_node.html

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
Giftnotrufzentralen: www.kindergesundheit-info.de/themen/sicher-aufwachsen/notfall-infos/giftinformationszentralen-giftnotruf/

DAN Netzwerk Deutscher Apotheker GmbH
Giftnotruf: www.apotheken.de/giftnotruf/

Ärztlicher Bereitschaftsdienst

Akutfall: Dringend behandlungsbedürftig und nicht lebensbedrohlich?  

Für dringende und akute gesundheitliche Probleme, die nicht lebensbedrohlich sind, gibt es außerhalb der hausärztlichen Sprechzeiten folgende Möglichkeiten, die Sie nutzen können:

  • Sie wählen die bundesweit kostenfreie 6-stellige Rufnummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes: 116117

oder

  • Sie suchen selbst direkt die nächste Bereitschaftsdienstpraxis auf (je nach Region auch als Notfall- oder Notfalldienstpraxis bekannt).

Erklärung: Ärztlicher Bereitschaftsdienst
Auch nachts, am Wochenende und an Feiertagen: Niedergelassene Ärzte* haben in Deutschland die Verpflichtung, außerhalb der regulären Praxiszeiten die Notfallversorgung aufrecht zu halten. Beteiligt sind grundlegend Ärzte aller Fachgruppen aufgrund ihrer Verpflichtungen aus der Berufsordnung und Zulassung. Der ärztliche Bereitschaftsdienst ist regional unterschiedlich aufgebaut und wird von den Kassenärztlichen Vereinigungen organisiert. In einigen Regionen wird der ärztliche Bereitschaftsdienst auch als "Notfalldienst" oder "Notdienst" bezeichnet. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung hat die bundesweit einheitliche Rufnummer 116117 eingeführt.

*Nach Angaben der Kassenärztlichen Bundesvereinigung kümmern sich über 165.000 niedergelassene Vertragsärzte in Deutschland um die ambulante medizinische Versorgung der Bevölkerung.

Flächendeckende ambulante ärztliche Versorgung
Der organisierte ärztliche Bereitschaftsdienst dient dazu, eine flächendeckende ambulante ärztliche Versorgung in dringenden Fällen außerhalb der regulären Sprechzeiten von Arztpraxen sicherzustellen. Diese Notfallversorgung kann sowohl von Kassenpatienten als auch von Privatpatienten in Anspruch genommen werden. Die Bereitschaftsärzte sind in Bereitschaftsdienstpraxen organisiert. Die Kosten der Behandlung werden von den gesetzlichen Krankenkassen und privaten Krankenversicherungen (hier abhängig vom Vertrag und Selbstbehalt) übernommen

Wann rufe ich den ärztlichen Bereitschaftsdienst an?
Zur Orientierung dient folgende Faustregel: Handelt es sich um eine Erkrankung, mit der Sie normalerweise einen niedergelassenen Arzt in der Praxis aufsuchen würden, aber die Behandlung kann aus medizinischen Gründen nicht bis zum nächsten Tag warten, dann ist der ärztliche Bereitschaftsdienst zuständig. Dies ist zum Beispiel bei einer Grippe, Fieber oder Erbrechen der Fall. Der Anrufer bekommt dann Bereitschaftsdienstpraxen genannt (je nach Region auch als Notdienst- oder Notfalldienstpraxen bekannt), die in der näheren Umgebung zu finden sind.

Beispiele für dringende gesundheitliche Beschwerden und Erkrankungen, die vom ärztlichen Bereitschaftsdienst, von Bereitschaftsärzten in Bereitschaftsdienst-  oder Notfalldienstpraxen versorgt werden können:

  • Erkältung mit hohem Fieber, grippaler Infekt
  • anhaltender Brechdurchfall bei mangelnder Flüssigkeitsaufnahme
  • starke Hals- oder Ohrenschmerzen (zum Beispiel eine Mittelohrentzündung)
  • akute Harnwegsinfekte
  • kleinere Schnittverletzungen, bei denen ein Pflaster nicht mehr reicht
  • akute Rückenschmerzen (zum Beispiel ein sogenannter Hexenschuss)
  • akute Bauchmerzen
  • starke Kopfschmerzen, wie beispielsweise bei Migräne
  • Windpocken

Fahrender Bereitschaftsdienst:
Sie haben akute Beschwerden und fühlen sich zu krank, um das Haus zu verlassen? In diesem Fall ist auch ein Hausbesuch durch den Bereitschaftsarzt möglich! Auch hier gilt: Sie können die bundesweite und kostenfreie Rufnummer 116117 wählen.

Der direkte Weg in die Bereitschaftsdienstpraxis
Sie können auch direkt die nächste Bereitschaftsdienstpraxis aufsuchen – ohne Anmeldung.  Je nach Region wird diese auch Notfalldienst- oder Notdienstpraxis genannt (zum Beispiel in NRW).

So erreichen Sie den ärztlichen Bereitschaftsdienst
Auch nachts, an Feiertagen und am Wochenende können Sie die bundeseinheitliche 6-stellige Hotline anrufen: 116117 (deutschlandweit, kostenfrei, ohne Vorwahl).

Grundsätzliche Infos zur Bereitschaftsdienstnummer 116117 finden Sie auf der Internetseite der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und Kassenärztlichen Vereinigungen: www.116117info.de/html/de.

Einfache Hilfe für Hör- und Sprachgeschädigte:
Hör- und Sprachgeschädigte können sich mit einem Faxformular an die kostenfreie Faxnummer 0800 - 58 95 210 wenden. Das Formular finden Sie hier: www.116117.de/html/de/fax-formular.php

 

112 oder 116117: Für jeden Fall die richtige Nummer!
Hier wird erklärt, in welchen Fällen man die 116117 und wann man die 112 wählt:  www.116117info.de/html/de/bereitschaftsdienst.php#content151

Erklärendes Video in der Mediathek: www.kbv.de/html/13173.php

Sie suchen eine Praxis im Bereitschaftsdienst?
Auf der Internetseite der Kassenärztlichen Vereinigungen gibt es eine Suchfunktion, mit der Sie Bereitschaftsdienstpraxen (je nach Region auch als Notfall- oder Notfalldienstpraxen bekannt) in Ihrer Umgebung finden können. Auch sogenannte Kinder- und Jugend-Bereitschaftsdienstpraxen oder -Notfalldienstpraxen finden Sie in der Suchmaske: www.116117info.de/bps/web/index.php/de/search

Die nächste Praxis im Bereitschaftsdienst können Sie auch telefonisch erfahren:  Unter der 6-stelligen bundesweit einheitlichen und kostenfreien Rufnummer 116117. Sie können auch direkt eine speziell für den Bereitschaftsdienst eingerichtete Notfalldienstpraxis aufsuchen.

Sie suchen eine Notdienstapotheke?

Welche Apotheke in Ihrer Nähe wann geöffnet hat, erfahren Sie unter der Kurzwahl 22 8 33 (vom Handy, 69 Cent/Min) oder unter der kostenlosen Rufnummer 0800 00 22 8 33 (vom Festnetz). Alternativ können Hilfesuchende eine SMS mit dem Inhalt „apo“ an die 22 8 33 senden (69 Cent/SMS). Nachdem Sie der Ortung und Lokalisierung Ihres Standortes zugestimmt haben, erhalten Sie eine SMS mit allen Informationen zur nächstgelegenen geöffneten Apotheke.

Apotheken-Notdienste finden Sie im Netz auf dem offiziellen Gesundheitsportal der deutschen ApothekerInnen: www.aponet.de/

Zahnärztlicher Bereitschaftsdienst

Wer hilft bei einem zahnärztlichen Notfall?

 

Zahnärztliche Bereitschaftsdienste werden unter anderem von den Kassenzahnärztlichen Vereinigungen sowie den Zahnärztekammern der jeweiligen Bundesländer organisiert und auf deren Internetseiten angeboten.

Erklärung: Zahnärztlicher Bereitschaftsdienst
Treten zum Beispiel Zahnschmerzen außerhalb der üblichen Sprechzeiten des Hauszahnarztes auf, können Sie sich an den zahnärztlichen Bereitschaftsdienst in ihrer Nähe wenden (je nach Region auch zahnärztliche Notdienst- oder zahnärztliche Notfalldienstpraxis genannt).

Welche Praxis Bereitschaftsdienst hat, erfahren Sie auf den Seiten der Kassenzahnärztlichen Vereinigungen der Bundesländer:
www.kzbv.de.
Von dort aus sind oben rechts alle Kassenzahnärztlichen Vereinigungen der Bundesländer verlinkt.


Beispiele für Vorfälle, die vom zahnärztlichen Bereitschaftsdienst versorgt werden können:

  • Zahnschmerzen
  • Unfälle mit Zahnverletzungen. Zum Beispiel, wenn ein Zahn, Zahnstück oder eine Krone herausgefallen ist.

Zahnärztlicher Notfall - Hilfreiche Webadressen!

Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung:
Allgemein: www.kzbv.de

Zahnarztsuche nach Bundesland/Region:
www.kzbv.de/zahnarztsuche.1078.de.html

Sie werden dann direkt auf die Seite des gewählten Bundeslandes geroutet, wie zum Beispiel:

Kassenärztliche Vereinigung Berlin:
www.kzv-berlin.de/zahnarztsuche
Zahnärztekammer Nordrhein:
www.zahnaerztekammernordrhein.de
Bayerische Landes Zahnärzte Kammer:
www.blzk.de/blzk/site.nsf/id/pa_zahnarztsuche_notdienst.html

Tipps für Patienten bei einem Zahnunfall:
www.kzbv.de/zahnunfall.179.de.html

Bundeszahnärztekammer, Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Zahnärztekammern e.V. (BZÄK): www.bzaek.de/fuer-patienten.html

Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde:
www.dgzmk.de/home.html
www.zahnmedizinische-patienteninformationen.de/patienteninformationen

Gut zu wissen: Die Kosten der zahnärztlichen Notfallbehandlung in einer zahnärztlichen Bereitschaftsdienstpraxis werden von den gesetzlichen Krankenkassen und privaten Krankenversicherungen (hier abhängig vom Vertrag und Selbstbehalt) übernommen.

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