Einwilligungserklärung

Sehr geehrter Ratsuchender,

die seit dem 25.05.2018 gültige Europäische Datenschutzgrundverordnung (DS-GVO) verpflichtet die UPD dazu, die Ratsuchenden darüber zu informieren, aus welchen Gründen Daten erhoben, gespeichert oder weitergeleitet werden. Darüber hinaus sind den Ratsuchenden auch Informationen darüber zur Verfügung zu stellen, welche Rechte ihnen in Bezug auf Datenschutz zustehen.

In einzelnen Fällen kann es erforderlich sein, dass Sie als Ratsuchender zustimmen müssen. Die DS-GVO nennt die Einwilligung als eine mögliche Grundlage für eine rechtmäßige Verarbeitung von personenbezogenen Daten. Nach Art. 9 Abs. 2 Buchst. a) DS-GVO ist eine Verarbeitung rechtmäßig, wenn Sie als Ratsuchender ihre Einwilligung zu der Verarbeitung der sie betreffenden personenbezogenen Gesundheitsdaten für einen oder mehrere bestimmte Zwecke geben.

 

Verantwortlicher für die Datenverarbeitung ist:

UPD Patientenberatung Deutschland gGmbH

Tempelhofer Weg 62
12347 Berlin
datenschutz@patientenberatung.de

Unseren zuständigen Datenschutzbeauftragten erreichen Sie jederzeit unter:

Datenschutzbeauftragter der UPD Patientenberatung Deutschland gGmbH
Tempelhofer Weg 62
12347 Berlin
datenschutz@patientenberatung.de

Art und Umfang der erhobenen und gespeicherten Daten sowie Art und Zweck der Verwendung

Die Datenverarbeitung bei der UPD erfolgt zu dem Zweck, Sie zu den von Ihnen angegebenen Themen aus den Bereichen Gesundheit, Gesundheits- und Sozialrecht zu informieren, beraten und aufzuklären.

Wenn Sie uns anrufen, erheben wir folgende Informationen zur Durchführung der Beratung:

  • Anrede, Vorname, Nachname,
  • Anschrift,
  • Telefonnummer (Festnetz und/oder Mobilfunk),
  • E-Mail-Adresse,
  • Versichertenstatus,
  • Erwerbsstatus

Neben den bereits genannten personenbezogenen Daten verarbeiten wir auch Ihre Gesundheitsdaten:

  • Anamnesen,
  • Diagnosen,
  • Befunde oder Krankheitsverläufe,

die Sie uns im Rahmen des Gesprächs mitteilen.

Die Erhebung dieser Daten ist Voraussetzung für die Beratung. Eine sorgfältige und pflichtgemäße Beratung kann ohne die Bereitstellung der notwendigen Informationen durch Sie nicht erfolgen.

Rechtliche Grundlagen

Rechtsgrundlage für die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten im Rahmen der Patientenberatung ist gemäß Art. 9 Abs. 2 Buchst. a) DS-GVO Ihre ausdrückliche Einwilligung.

Speichern von Daten

Personenbezogene Daten werden von uns solange aufbewahrt, wie dies zur Erfüllung der Beratungsleistung notwendig ist.

Nach Abschluss der Beratung werden Ihre ggfls. gemachten personenbezogenen Daten gelöscht. Unter Ihrer individuellen Fall-ID bleiben die von Ihnen gemachten Angaben sowie die Inhalte unserer Beratung ohne Personenbezug gespeichert.

Weitergabe von Daten

Innerhalb unseres Unternehmens erhalten diejenigen Stellen Zugriff auf Ihre Daten, die diese zur Erfüllung der Beratung benötigen.

Eine darüber hinaus gehende Datenweitergabe an Empfänger außerhalb des Unternehmens erfolgt nur, wenn gesetzliche Bestimmungen dies gebieten oder erlauben oder Sie eingewilligt haben. Unter diesen Voraussetzungen können Empfänger Ihrer Daten z. B. sein:

  • öffentliche Stellen und Institutionen bei Vorliegen einer gesetzlichen oder behördlichen Verpflichtung (z. B. bei Hinweisen auf akute Suizidgefahr: Polizei und Rettungsdienste).  

Eine Datenübermittlung an Stellen in Staaten außerhalb der Europäischen Union (sogenannte Drittstaaten) findet nicht statt.

Widerrufsrecht

Sie haben gemäß Art. 7 Abs. 3 DS-GVO das Recht die einmal erteilte Einwilligung jederzeit ohne Angabe einer Begründung gegenüber uns zu widerrufen. Dies hat zur Folge, dass wir die Datenverarbeitung, die auf dieser Einwilligung beruhte, für die Zukunft nicht mehr fortführen dürfen.

Ihren Widerruf richten Sie bitte unter Angabe Ihrer Fall-ID an: UPD Patientenberatung Deutschland gGmbH, Tempelhofer Weg 62, 12347 Berlin, datenschutz@patientenberatung.de

Ihre Rechte

Zur Geltendmachung Ihrer Betroffenenrechte nennen Sie bitte stets Ihre Fall-ID. Nur durch diese ist es uns möglich, Ihr Anliegen zu bearbeiten. Ein Rückgriff auf Daten ist uns ohne Nennung Ihrer Fall-ID nicht möglich.

Sie haben zudem das Recht, unverzüglich die Berichtigung unrichtiger oder Vervollständigung Ihrer bei uns gespeicherten personenbezogenen Daten zu verlangen (Art. 16 DS-GVO).

Darüber hinaus haben Sie gemäß Art. 15 DS-GVO das Recht Auskunft über Ihre von uns verarbeiteten personenbezogenen Daten zu verlangen. Insbesondere können Sie Auskunft über die Verarbeitungszwecke, die Kategorie der personenbezogenen Daten, die Kategorien von Empfängern, gegenüber denen Ihre Daten offengelegt wurden oder werden, die geplante Speicherdauer, das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung oder Widerspruch, das Bestehen eines Beschwerderechts, die Herkunft ihrer Daten, sofern diese nicht bei uns erhoben wurden, sowie über das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling und ggf. aussagekräftigen Informationen zu deren Einzelheiten verlangen.

Außerdem steht Ihnen unter bestimmten Voraussetzungen das Recht auf Löschung von Daten, das Recht auf Einschränkung der Datenverarbeitung zu (Art. 17 und Art 18 DS-GVO). Gemäß Art. 20 DS-GVO haben Sie das Recht Ihre personenbezogenen Daten, die Sie uns bereitgestellt haben, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesebaren Format zu erhalten oder die Übermittlung an einen anderen Verantwortlichen zu verlangen.

Sie haben ferner das Recht, sich bei der zuständigen Aufsichtsbehörde für den Datenschutz zu beschweren, wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten nicht rechtmäßig erfolgt (Art. 77 DS-GVO). In der Regel können Sie sich hierfür an die Aufsichtsbehörde Ihres üblichen Aufenthaltsortes oder Arbeitsplatzes oder unseres Verbandssitzes wenden.

Die Anschrift der für uns zuständigen Aufsichtsbehörde lautet:

Berliner Beauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit
Friedrichstr. 219
10969 Berlin.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte auch unseren Datenschutzinformationen, die wir Ihnen gerne zusenden oder die Sie auf unserer Homepage finden.

Folgen der Nichtzustimmung

Sie haben das Recht, dieser Einwilligungserklärung nicht zuzustimmen – da die UPD jedoch auf die Erhebung und Verarbeitung genannter Daten angewiesen sind, würde eine Nichtzustimmung eine Inanspruchnahme der Beratungsleistung ausschließen.

Die Erhebung von Gesundheitsdaten ist Voraussetzung für unsere Beratungsleistung. Werden die notwendigen Informationen nicht bereitgestellt, kann eine sorgfältige Beratung nicht erfolgen.

Kontakt

Beschwerden, Auskunftsanfragen und andere Anliegen sind an folgende Stelle zu richten:

UPD Patientenberatung Deutschland gGmbH
Tempelhofer Weg 62, 12347 Berlin,
datenschutz@patientenberatung.de