Krankenversicherung für Studentinnen und Studenten

Das ist jetzt wichtig

Spannende neue Eindrücke, ein Umzug, vielleicht sogar der erste Nebenjob: Mit dem Studium beginnt für junge Menschen ein aufregender Lebensabschnitt. Bevor das erste Semester starten kann, müssen sich angehende Studierende um ein paar wichtige Dinge kümmern – zum Beispiel um ihre Krankenversicherung. Wir teilen Ihnen mit, worauf Studentinnen und Studenten diesbezüglich achten sollten.

Bin ich als Studentin oder Student versicherungspflichtig?

Für Studierende, die an staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen studieren, besteht in Deutschland eine Versicherungspflicht in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Bei ihrer Einschreibung (Immatrikulation) müssen sie einen entsprechenden Nachweis vorlegen. Die Versicherungspflicht gilt automatisch auch für die soziale Pflegeversicherung.
Allerdings: Studierende, die sich privat versichern lassen möchten, können sich von der gesetzlichen Versicherungspflicht befreien lassen (siehe unten). Der Antrag muss innerhalb von 3 Monaten nach der Einschreibung gestellt werden.

Ich bin bislang über einen Elternteil oder Ehepartner beziehungsweise Ehepartnerin versichert. Ist diese Familienversicherung auch während des Studiums weiterhin möglich?

Ja, unter folgenden Voraussetzungen:

  • Angehende Studentinnen und Studenten, die bereits in der gesetzlichen Krankenversicherung eines Elternteils beitragsfrei versichert sind, können die Familienversicherung bis zum vollendeten 25. Lebensjahr weiternutzen.
  • Für Studierende, die über einen berufstätigen Ehepartner beziehungsweise eine berufstätige Ehepartnerin familienversichert sind, ist dies weiterhin möglich – ohne Altersbegrenzung.
  • Aufpassen müssen Studierende, die neben dem Studium arbeiten: Damit diese Beschäftigung versicherungsfrei bleibt, darf das Einkommen die unten genannten Höhen nicht überschreiten. Auch darf die Arbeitszeit die angegebenen Wochenstunden nicht überschreiten. Dies gilt sowohl bei der Versicherung über einen Elternteil als auch bei der über den Ehepartner beziehungsweise die Ehepartnerin – und ebenso in der Krankenversicherung der Studenten und Studentinnen (KVdS, siehe unten).

Darf ich als Studentin oder Student neben dem Studium jobben?

Ja, allerdings gelten folgende Voraussetzungen:

  • Wie für alle Geringverdiener gilt grundsätzlich auch für Studentinnen und Studenten: Ein Job ist sozialversicherungsfrei, wenn die Grenze von 450 Euro monatlich nicht überschritten wird. Wichtig: Die Versicherungsfreiheit bezieht sich hierbei nur auf die Tätigkeit. Es muss dennoch eine Krankenversicherung bestehen, zum Beispiel in der Familienversicherung oder in der Krankenversicherung der Studenten und Studentinnen (KVdS).
  • Studierende im Job sind als Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen versicherungsfrei, wenn sie sogenannte ordentlich Studierende sind. Dies bedeutet unter anderem, dass sie ihre Zeit und Arbeitskraft überwiegend dem Studium widmen und der Job dem Studium in Dauer und Zweck untergeordnet ist. Dieses „Werkstudentenprivileg“ haben Studierende, wenn sie unter 20 Stunden die Woche arbeiten. Die Höhe des Arbeitsentgelts spielt in diesem Fall keine Rolle und kann auch über 450 Euro liegen. Wichtig: Diese Regelung gilt nicht für Studentinnen und Studenten, die in der Familienversicherung versichert sind (siehe unten).

Überschreitungen der angegebenen Stundenzahl pro Woche können in bestimmten Fällen zulässig sein – zum Beispiel, wenn die zusätzlichen Arbeitsstunden auf den Abend oder das Wochenende entfallen. Ausschlaggebend ist dabei, dass die oder der Studierende, wie bereits erwähnt, für das Studium noch ausreichend Zeit und Arbeitskraft aufbringen kann. Das Studium muss also die Hauptsache bleiben, die Beschäftigung eine Nebensache sein.

  • Für Studentinnen und Studenten, die in der Familienversicherung versichert sind, ist wiederum die Wochenstundenzahl nicht von Bedeutung: Hier gilt eine Einkommensgrenze von 450 Euro monatlich bei geringfügiger Beschäftigung, also zum Beispiel bei einem sogenannten Minijob. Für alle anderen Einkünfte gilt für familienversicherte Studentinnen und Studenten eine monatliche Grenze von 445 Euro (Stand 2019).

Ich bin bislang privat versichert. Welche Optionen habe ich bei Studienbeginn?

Wer vor dem Studium privat versichert war, hat die Wahl: Sie oder er kann sich unter den oben genannten Voraussetzungen für die Krankenversicherung der Studenten und Studentinnen (KVdS, siehe unten) entscheiden oder sich von der gesetzlichen Versicherungspflicht befreien und privat versichern lassen.

Gibt es eine spezielle Krankenversicherung für Studentinnen und Studenten?

Ja, die gibt es. Besteht bei Beginn des Studiums keine Familienversicherung oder endet sie, weil die oder der Studierende das 25. Lebensjahr vollendet hat, wird sie oder er in der Krankenversicherung der Studenten und Studentinnen (KVdS) pflichtversichert. Diese wird von den gesetzlichen Krankenversicherungen für einen günstigen Beitrag angeboten.

Gut zu wissen:

  • Studierende, die in der KVdS versichert sind und als „ordentlich Studierende“ (siehe oben) nebenbei arbeiten möchten, müssen aufpassen: Sie sollten die oben angegebene Höchstzahl an Wochenstunden (20) nicht überschreiten.
  • Studierende, die einen dualen Studiengang gewählt haben, können die Krankenversicherung der Studenten und Studentinnen nicht in Anspruch nehmen. Ein dualer Studiengang liegt vor, wenn sich Vorlesungen an der Hochschule mit der Tätigkeit in einem Unternehmen abwechseln.

Bis zu welchem Alter kann ich mich als Studentin oder Student versichern lassen? Und welchen Zeitraum meines Studiums deckt die studentische Krankenversicherung ab?

Die Mitgliedschaft in der Krankenversicherung der Studenten und Studentinnen (KVdS) ist möglich, bis eines der beiden Ereignisse eintrifft:

  • Die Studentin oder der Student vollendet das 30. Lebensjahr – feiert also den 30. Geburtstag.
  • Die Studentin oder der Student schließt das 14. Fachsemester ab.

Die Mitgliedschaft in der Versicherung endet in diesen Fällen einen Monat nach Ablauf des Semesters, für das sich die oder der Studierende zuletzt eingeschrieben oder zurückgemeldet hat.

Kann die studentische Krankenversicherung verlängert werden?

Ja, in Ausnahmefällen und wenn ein entsprechender Antrag von der Krankenversicherung positiv entschieden wird. Dazu zählen zum Beispiel:

  • eine Art der Ausbildung, die eine Überschreitung der Altersgrenze oder eine längere Fachstudienzeit rechtfertigt. Beispiel: Im Rahmen eines Studiums muss der oder die Studierende besondere zeitintensive Leistungsnachweise erbringen oder mehrere Fächer studieren.
  • familiäre oder persönliche Gründe, zum Beispiel:
    • die Geburt eines Kindes inklusive anschließender Betreuung
    • die Pflege eines kranken Familienmitglieds
    • eine eigene Erkrankung, die mindestens 3 Monate andauert
  • ein freiwilliges soziales Jahr (FSJ), ein freiwilliges ökologisches Jahr (FÖJ), Dienst als Entwicklungshelfer, freiwilliger Wehrdienst, Tätigkeit in Hochschulgremien
  • insbesondere der Erwerb der Zugangsvoraussetzungen in einer Ausbildungsstätte des zweiten Bildungswegs

Allerdings: Auch eine Verlängerung endet in jedem Fall mit der Vollendung des 37. Lebensjahres.

Wie hoch sind die Beiträge bei der studentischen Krankenversicherung?

Die monatliche Beitragssumme für die Krankenversicherung der Studenten und Studentinnen (KVdS) setzt sich aus den folgenden Beträgen zusammen:

  • dem gesetzlich festgelegten Beitrag für die studentische Krankenversicherung. Er liegt ab Beginn des Wintersemesters 2019/2020 bei 76,04 Euro.
  • dem gesetzlich festgelegten Beitrag für die Pflegeversicherung. Er liegt ab Beginn des Wintersemesters 2019/2020 bei 22,69 Euro. Kinderlose Studierende ab 23 Jahren zahlen einen Beitrag in Höhe von 24,55 Euro.
  • Hinzu kommt ein Zusatzbeitrag, der von Krankenkasse zu Krankenkasse variiert.

Gibt es für die studentische Krankenversicherung Zuschüsse für Empfänger und Empfängerinnen von BAföG?

Einen Zuschuss zur Kranken- und Pflegeversicherung erhalten Studierende, die

  1. in der Krankenversicherung der Studenten und Studentinnen (KVdS) versichert sind und
  2. BAföG (Kurzform für: Bundesausbildungsförderungsgesetz) bekommen.

Ab dem 1.8.2019 für Neuanträge und ab dem Wintersemester 2019/2020 für alle laufenden BAföG-Fälle beträgt der Zuschuss:

  • 84 Euro für die Krankenversicherung
  • 25 Euro für die Pflegeversicherung

Einen entsprechenden Antrag müssen Sie beim BAföG-Amt stellen.

Neu: Studierende haben nunmehr die Chance auf eine Erhöhung des Zuschusses

  • für Beiträge in der Krankenversicherung auf 155 Euro
  • für Beiträge in der Pflegeversicherung auf 34 Euro

Voraussetzung ist, dass der oder die Studierende nicht mehr in der KVdS versichert ist, weil er oder sie die Altersgrenze überschritten hat. Stattdessen muss er oder sie freiwillig versichert sein. Er oder sie muss dem BAföG-Amt die Kosten nachweisen.

Gilt die studentische Krankenversicherung auch im Ausland, zum Beispiel bei Auslandssemestern?

Das kommt unter anderem darauf an, in welchem Land das Auslandssemester absolviert wird.

Die gesetzliche Krankenversicherung erbringt ihre Leistungen bei einem Aufenthalt in folgenden Ländern:

  • in einem anderen EU-Land
  • in einem Land des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR)
  • in allen anderen Ländern, die mit Deutschland ein entsprechendes Sozialversicherungsabkommen abgeschlossen haben

Der oder die Studierende muss einen entsprechenden Nachweis der in Deutschland bestehenden Krankenversicherung im Gastland vorlegen.
Allerdings gilt:

  • Er oder sie hat nur einen Anspruch auf die Leistungen, die die gesetzliche Krankenversicherung des Gastlandes übernimmt.
  • Für einige Leistungen kommen eventuell landesübliche Zuzahlungen hinzu. Daher kann es sinnvoll sein, eine private Zusatzversicherung abzuschließen, die die zusätzlichen Kosten abdeckt.

Findet das Auslandssemester in einem anderen als den oben genannten Ländern statt, trägt die deutsche gesetzliche Krankenversicherung nicht die Kosten für die medizinische Versorgung im Gastland. In diesem Fall muss sich der oder die Studierende für die Zeit des Auslandsaufenthalts privat versichern.

Was passiert, nachdem die studentische Krankenversicherung ausgelaufen ist?

Kann die Krankenversicherung der Studenten und Studentinnen (KVdS ) aus den oben genannten Gründen nicht weiter in Anspruch genommen werden, hat die oder der Studierende die Wahl:

  • Nach Auslaufen der studentischen Krankenversicherung bleibt sie oder er in der gesetzlichen Krankenversicherung automatisch als „freiwillig versichertes“ Mitglied – und zahlt die vollen monatlichen Beiträge. Unter bestimmten Voraussetzungen kann bis zum Abschluss des Studiums, maximal jedoch für 6 Monate, ein ermäßigter Übergangstarif in Anspruch genommen werden.
  • Sie oder er kann in eine andere gesetzliche Krankenversicherung wechseln. Dazu muss jedoch die Aufnahme in die neue Versicherung beantragt und bestätigt werden, bevor die bestehende Versicherung fristgerecht gekündigt wird. Der Wechsel in eine andere gesetzliche Krankenversicherung ist auch während der Zeit der laufenden Krankenversicherung der Studenten und Studentinnen möglich und somit zu jedem anderen Zeitpunkt – allerdings unter Beachtung der sogenannten Bindungsfrist von 18 Monaten.
  • Sie oder er kann eine private Krankenversicherung abschließen. Dies sollte sie oder er der Krankenkasse aber rechtzeitig mitteilen, damit sie oder er nicht automatisch freiwillig als Mitglied weiterversichert ist. Achtung: Den beabsichtigten Systemwechsel der Krankenversicherung muss die oder der Studierende innerhalb von 2 Wochen nach Information durch die Krankenkasse anzeigen.

Kann ich als Studentin oder Student auch von einer gesetzlichen in eine private Versicherung wechseln?

Die Möglichkeit, sich von der gesetzlichen Versicherungspflicht befreien und privat versichern zu lassen, besteht für Studentinnen und Studenten in folgenden Fällen:

  • zu Beginn des Studiums
  • Der oder die Studierende hat die Altersgrenze überschritten und er kann die bestehende Familienversicherung nicht mehr in Anspruch nehmen.
  • Der oder die Studierende hat die Fachsemester oder die Altersgrenze erreicht und kann die bislang bestehende Krankenversicherung der Studenten und Studentinnen (KVdS) nicht mehr in Anspruch nehmen.

Vor dem Wechsel von der gesetzlichen in eine private Versicherung vor Beginn des Studiums sind jedoch folgende Punkte zu bedenken:

  • Die Befreiung von der Versicherungspflicht muss innerhalb der ersten 3 Monate nach der Einschreibung erfolgen.
  • Die Entscheidung ist für das ganze Studium bindend und kann grundsätzlich nicht widerrufen werden.
  • Auch nach dem Studium kann unter bestimmten Voraussetzungen der Eintritt beziehungsweise die Rückkehr in die gesetzliche Krankenversicherung verwehrt sein.

Sind auch ausländische Studentinnen und Studenten, die in Deutschland studieren, versicherungspflichtig?

Ja, das ist der Fall. Auch ausländische Studierende müssen bei der Immatrikulation einen Nachweis vorlegen, dass sie krankenversichert sind.

  • Ebenso wie deutsche Studierende haben Studierende aus dem Ausland unter den oben genannten Voraussetzungen grundsätzlich die Möglichkeit, sich in Deutschland gesetzlich oder privat zu versichern.
  • Ist die oder der ausländische Studierende in ihrer oder seiner Heimat krankenversichert und besteht zwischen Deutschland und dem Land ein entsprechendes Sozialversicherungsabkommen, kann sie oder er den Versicherungsschutz in Deutschland von einer gesetzlichen Krankenversicherung anerkennen lassen. Ob dabei alle Leistungen abgedeckt sind und welche Unterlagen nötig sind, sollte er oder sie bereits in der Heimat mit der eigenen Versicherung klären.

Auch eine bestehende private Krankenversicherung kann unter bestimmten Voraussetzungen in Deutschland anerkannt werden. Auch in diesem Fall gilt: Ob alle Leistungen abgedeckt sind und welche Unterlagen nötig sind, sollte der oder die Studierende vorab in Deutschland mit seiner oder ihrer Versicherung klären.


Erstellungsdatum: 01.09.2018
Letzte Aktualisierung: 04.09.2019

Herausgeber: UPD Patientenberatung Deutschland gGmbH

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  • § 5 Absatz 1 Nr. 9 Sozialgesetzbuch Fünftes Buch (SGB V) - Versicherungspflicht
  • § 8 Absatz 1 Nr. 5 und Absatz 2 Sozialgesetzbuch Fünftes Buch (SGB V) – Befreiung von der Versicherungspflicht
  • § 6 Absatz 1 Nr. 3 Sozialgesetzbuch Fünftes Buch (SGB V) - Versicherungsfreiheit
  • § 10 Sozialgesetzbuch Fünftes Buch (SGB V) - Familienversicherung
  • § 236 Sozialgesetzbuch Fünftes Buch (SGB V) – Beitragspflichtige Einnahmen der Studenten
  • § 245 Sozialgesetzbuch Fünftes Buch (SGB V) – Beitragssatz für Studenten
  • § 254 Sozialgesetzbuch Fünftes Buch (SGB V) - Beitragszahlung der Studenten
  • § 186 Absatz 7 Sozialgesetzbuch Fünftes Buch (SGB V) – Beginn der Mitgliedschaft versicherungspflichtiger Studenten
  • § 190 Absatz 9 Sozialgesetzbuch Fünftes Buch (SGB V) – Ende der Mitgliedschaft versicherungspflichtiger Studenten
  • § 13a BAföG (Bundesausbildungsförderungsgesetz) - Kranken- und Pflegeversicherungszuschlag

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